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		<title>JBlog</title>
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		<title>Gewalt in und durch Games</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 13:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Netz wird reflexhaft behauptet, gewaltbetonte Computerspiele und Videos hätten nichts mit den Gewaltausbrüchen und Amokläufen bei Jugendlichen zu tun. Das Argument: Nahezu alle in diesem Alter konsumieren diese Spiele und Videos, wenn es eine direkte Kausalität gäbe, läge die Fallzahl wesentlich höher. Gleichzeitig sehen wir – bei konstanter oder sogar leicht zurückgehender Jungendkriminalität insgesamt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=250&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Netz wird reflexhaft behauptet, gewaltbetonte Computerspiele und Videos hätten nichts mit den Gewaltausbrüchen und Amokläufen bei Jugendlichen zu tun. Das Argument: Nahezu alle in diesem Alter konsumieren diese Spiele und Videos, wenn es eine direkte Kausalität gäbe, läge die Fallzahl wesentlich höher. </p>
<p>Gleichzeitig sehen wir – bei konstanter oder sogar leicht zurückgehender Jungendkriminalität insgesamt – erschrenkende Beispiele von Gewaltausbrüchen bei Jugendlichen. Gewalt, die jegliches Mitleid mit dem Opfer, jegliche Emphatie teilweise sogar die natürliche Tötungshemmung außer Kraft setzt. </p>
<p>Die Beispiel der letzten Tage aus München und Ansbach belegen das. Ich glaube, die Abkoppelung zwischen Erleben bzw. Wahrnehmen von Gewalt und Gewaltausübung ist &#8211; unter bestimmten Bedingungen &#8211; die Ursache für dieses Verhalten. </p>
<p>Gewalt wird in unserer Gesellschaft fortwährend medial inszeniert, und zwar real und fiktiv. Im Video, im Kino, im TV, im Computerspiel. Die Nachrichtenbilder von den Kriegsschauplätzen werden dabei in ihrer Grausamkeit noch nicht mal von den Games übertroffen. Sender wie DSF und Eurosport, die die neuen „Trendsportarten“ Ultimate Fighting oder K1 übertragen und kommentieren als handele es sich um Vidoespiele, lassen sogar Spiel und Realität verschmelzen und senden zusätzliche Impulse in diese Richtung: Alles ist erlaubt, man tritt auf ein am Boden liegendes Opfer solange ein, bis es sich nicht mehr wehrt. Die Öffentlich-Rechtlichen ziehen mit ihren Boxshows nach. </p>
<p>Während die Jugendlichen in München nur einen kleinen Auslöser benötigten, um in diesen erlernten Verhaltensmustern loszuschlagen, verstrickte sich der Amokläufer in seiner Gedankenwelt mit Versatzstücken aus realer und medialer Gewalt, gleich welcher Quelle, bis es zum Ausbruch kam. Einmal erfolgte die Gewalt also spontan und reflexhaft das andere Mal reifte sie im Kopf eines Menschen heran. </p>
<p>In beiden Fällen wurde jedoch reales Leben zerstört. Wobei die Opferbilder genau den zuvor erworbenen Gewaltmustern entsprechen. Ein zu Tode geprügelter Mensch und ein Junges Mädchen, mit der Axt gezeichnet und für ihr Leben entstellt. Diese Bilder entstammen meiner Meinung nach eben nicht einer reinen Phantasie sondern werden erworben und unter bestimmten Bedingungen durch die Täter realisiert. Zu behaupten, Spiele und Videos spielten dabei keine Rolle, halte ich für grundweg falsch. Sie gehören mit den vielen auslösenden Faktoren.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/navigarenecesseest.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/navigarenecesseest.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/navigarenecesseest.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/navigarenecesseest.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/navigarenecesseest.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/navigarenecesseest.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/navigarenecesseest.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/navigarenecesseest.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/navigarenecesseest.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/navigarenecesseest.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/navigarenecesseest.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/navigarenecesseest.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/navigarenecesseest.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/navigarenecesseest.wordpress.com/250/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=250&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Internet-Manifest</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 12:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen. 1. Das Internet ist anders. Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln &#8211; das schließt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=244&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen.</p>
<p>1. Das Internet ist anders.</p>
<p>Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln &#8211; das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.</p>
<p>2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.</p>
<p>Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt &#8211; zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.</p>
<p>3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.</p>
<p>Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverständlich wie Telefon oder Fernsehen. Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.</p>
<p>4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.</p>
<p>Die offene Architektur des Internet bildet das informationstechnische Grundgesetz einer digital kommunizierenden Gesellschaft und damit des Journalismus. Sie darf nicht zum Schutz der wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen verändert werden, die sich oft hinter vermeintlichen Allgemeininteressen verbergen. Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.</p>
<p>5. Das Internet ist der Sieg der Information.</p>
<p>Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.</p>
<p>6. Das Internet verändert verbessert den Journalismus.</p>
<p>Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.</p>
<p>7. Das Netz verlangt Vernetzung.</p>
<p>Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.</p>
<p>8. Links lohnen, Zitate zieren.</p>
<p>Suchmaschinen und Aggregatoren fördern den Qualitätsjournalismus: Sie erhöhen langfristig die Auffindbarkeit von herausragenden Inhalten und sind so integraler Teil der neuen, vernetzten Öffentlichkeit. Referenzen durch Verlinkungen und Zitate – auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers – ermöglichen überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses und sind unbedingt schützenswert.</p>
<p>9. Das Internet ist der neue Ort für den politischen Diskurs.</p>
<p>Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.</p>
<p>10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.</p>
<p>Artikel 5 des Grundgesetzes konstituiert kein Schutzrecht für Berufsstände oder technisch tradierte Geschäftsmodelle. Das Internet hebt die technologischen Grenzen zwischen Amateur und Profi auf. Deshalb muss das Privileg der Pressefreiheit für jeden gelten, der zur Erfüllung der journalistischen Aufgaben beitragen kann. Qualitativ zu unterscheiden ist nicht zwischen bezahltem und unbezahltem, sondern zwischen gutem und schlechtem Journalismus.</p>
<p>11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.</p>
<p>Es waren einst Institutionen wie die Kirche, die der Macht den Vorrang vor individueller Informiertheit gaben und bei der Erfindung des Buchdrucks vor einer Flut unüberprüfter Information warnten. Auf der anderen Seite standen Pamphletisten, Enzyklopädisten und Journalisten, die bewiesen, dass mehr Informationen zu mehr Freiheit führen &#8211; sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert.</p>
<p>12. Tradition ist kein Geschäftsmodell.</p>
<p>Mit journalistischen Inhalten lässt sich im Internet Geld verdienen. Dafür gibt es bereits heute viele Beispiele. Das wettbewerbsintensive Internet erfordert aber die Anpassung der Geschäftsmodelle an die Strukturen des Netzes. Niemand sollte versuchen, sich dieser notwendigen Anpassung durch eine Politik des Bestandsschutzes zu entziehen. Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten Lösungen der Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielfältige Umsetzung zu investieren</p>
<p>13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.</p>
<p>Das Urheberrecht ist ein zentraler Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet. Das Recht der Urheber, über Art und Umfang der Verbreitung ihrer Inhalte zu entscheiden, gilt auch im Netz. Dabei darf das Urheberrecht aber nicht als Hebel missbraucht werden, überholte Distributionsmechanismen abzusichern und sich neuen Vertriebs- und Lizenzmodellen zu verschließen. Eigentum verpflichtet.</p>
<p>14. Das Internet kennt viele Währungen.</p>
<p>Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.</p>
<p>15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.</p>
<p>Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online müssen Texte, Töne und Bilder nicht mehr flüchtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitberücksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.</p>
<p>16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.</p>
<p>Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.</p>
<p>17. Alle für alle.</p>
<p>Das Web stellt eine den Massenmedien des 20. Jahrhunderts überlegene Infrastruktur für den gesellschaftlichen Austausch dar: Die &#8222;Generation Wikipedia&#8220; weiß im Zweifel die Glaubwürdigkeit einer Quelle abzuschätzen, Nachrichten bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen und zu recherchieren, zu überprüfen und zu gewichten – für sich oder in der Gruppe. Journalisten mit Standesdünkel und ohne den Willen, diese Fähigkeiten zu respektieren, werden von diesen Nutzern nicht ernst genommen. Zu Recht. Das Internet macht es möglich, direkt mit den Menschen zu kommunizieren, die man einst Leser, Zuhörer oder Zuschauer nannte &#8211; und ihr Wissen zu nutzen. Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt.</p>
<p>Internet, 07.09.2009</p>
<p>
<a href="http://www.netzpolitik.org/">Markus Beckedahl</a><br />
<a href="http://www.mercedes-bunz.de/">Mercedes Bunz</a><br />
<a href="http://www.blinkenlichten.com/">Julius Endert</a><br />
<a href="http://www.spreeblick.com/">Johnny Haeusler</a><br />
<a href="http://blog.handelsblatt.com/indiskretion/">Thomas Knüwer</a><br />
<a href="http://www.saschalobo.com/">Sascha Lobo</a><br />
<a href="http://www.berlin-institute.de/">Robin Meyer-Lucht</a><br />
<a href="http://www.autoren-reporter.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=23&amp;Itemid=66">Wolfgang Michal</a><br />
<a href="http://www.stefan-niggemeier.de">Stefan Niggemeier</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kathrin_Passig">Kathrin Passig</a><br />
<a href="http://www.lowpass.cc/">Janko Röttgers</a><br />
<a href="http://www.peter-schink.de/">Peter Schink</a><br />
<a href="http://www.elektrischer-reporter.de/">Mario Sixtus</a><br />
<a href="http://www.xing.com/profile/Peter_Stawowy">Peter Stawowy</a><br />
<a href="http://www.netzjournalismus.de/">Fiete Stegers</a></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">2009 CC-BY</a></p>
<p><a href="http://internet-manifest.de/">Internet-Manifest</a></p>
<p>Wer das Internet-Manifest mit weiterentwickeln will,<br />
kann das hier, im <a href="http://netzpolitik.org/wiki/index.php/Internet_Manifest">Wiki </a>tun. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/navigarenecesseest.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/navigarenecesseest.wordpress.com/244/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/navigarenecesseest.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/navigarenecesseest.wordpress.com/244/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/navigarenecesseest.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/navigarenecesseest.wordpress.com/244/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/navigarenecesseest.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/navigarenecesseest.wordpress.com/244/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/navigarenecesseest.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/navigarenecesseest.wordpress.com/244/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/navigarenecesseest.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/navigarenecesseest.wordpress.com/244/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/navigarenecesseest.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/navigarenecesseest.wordpress.com/244/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=244&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Transformers</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 12:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=243&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://navigarenecesseest.files.wordpress.com/2009/07/buechsen04.jpg?w=168&#038;h=300" alt="Dosenpfand" title="Dosenpfand" width="168" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-240" /></p>
<p><img src="http://navigarenecesseest.files.wordpress.com/2009/07/transformer02.jpg?w=168&#038;h=300" alt="Transformers I" title="Transformers I" width="168" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-241" /></p>
<p><img src="http://navigarenecesseest.files.wordpress.com/2009/07/transformer3.jpg?w=168&#038;h=300" alt="Transformers II" title="Transformers II" width="168" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-242" /></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/navigarenecesseest.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/navigarenecesseest.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/navigarenecesseest.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/navigarenecesseest.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/navigarenecesseest.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/navigarenecesseest.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/navigarenecesseest.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/navigarenecesseest.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/navigarenecesseest.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/navigarenecesseest.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/navigarenecesseest.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/navigarenecesseest.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/navigarenecesseest.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/navigarenecesseest.wordpress.com/243/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=243&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Transformers II</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Das ewige Kasino</title>
		<link>http://navigarenecesseest.wordpress.com/2009/07/08/das-ewige-kasino/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 08:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Papst]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht ist es ja ein Zufall: Auf Seite 2 berichtet das Handelsblatt heute klein über die Sozialenzyklika von Papst Benedikt XVI. (Caritas in veritate), in der er sich gegen &#8222;ein rücksichtsloses Profitdenken und für Moral und Ethik im Wirtschaften&#8220; einsetzt. Blättern wir dann weiter in die Finanzzeitung auf die Seiten 22/23, reichen schon die Überschriften, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=236&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist es ja ein Zufall: Auf Seite 2 berichtet das Handelsblatt heute klein über die Sozialenzyklika von Papst Benedikt XVI. (Caritas in veritate), in der er sich gegen &#8222;ein rücksichtsloses Profitdenken und für Moral und Ethik im Wirtschaften&#8220; einsetzt. </p>
<p>Blättern wir dann weiter in die Finanzzeitung auf die Seiten 22/23, reichen schon die Überschriften, um zu sehen, was Sache ist bzw. wie weit der Papst von den Finanzzentren entfernt ist:</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/die-banken-werden-wieder-rueckfaellig;2429900"><em>&#8222;Und ewig lockt das schnelle Geld&#8220;</em></a></p>
<p><em>&#8220; Gedemütigte Banker greifen an&#8220;</p>
<p>&#8222;Die dicken Boni sind zurück&#8220;</p>
<p>&#8222;Nur die Visitenkarten ändern sich&#8220; </em></p>
<p>Wie gesagt, das sind nicht etwa die Überschriften einer Woche, sondern einer Doppelseite an einem Tag. </p>
<p>Vielleicht ist deshalb auch die Handelsblatt-Finanzzeitung (Aufmachung:<em> &#8222;Das ewige Kasino&#8220;</em>) vom Rest der Zeitung getrennt, weil die Finanzwelt eben in sich geschlossen ist und nach eigenen Regeln funktioniert. Diese Regeln widersprechen in nahezu allen Punkten, dem was der <a href="http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/encyclicals/documents/hf_ben-xvi_enc_20090629_caritas-in-veritate_ge.html">Papst in seiner Enzyklika</a> fordert. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/navigarenecesseest.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/navigarenecesseest.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/navigarenecesseest.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/navigarenecesseest.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/navigarenecesseest.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/navigarenecesseest.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/navigarenecesseest.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/navigarenecesseest.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/navigarenecesseest.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/navigarenecesseest.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/navigarenecesseest.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/navigarenecesseest.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/navigarenecesseest.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/navigarenecesseest.wordpress.com/236/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=236&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Stinken oder quietschen</title>
		<link>http://navigarenecesseest.wordpress.com/2009/07/07/stinken-oder-quietschen/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 08:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebte Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bremsen bei den alten IC-Wagons stinken oder quietschen. &#8222;Das ist so, daran kann man nichts ändern&#8220;, sagte jüngst auf einer Fahrt von Hamburg nach Düsseldorf eine Zugbegleiterin als ich sie fragte, warum es im Wagen wieder so erbärmlich nach verbrannten Bremsen stinkt. Anwohner hätten sich über das starke Quietschen beschwert, worauf man die Wagons [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=229&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bremsen bei den alten IC-Wagons stinken oder quietschen. &#8222;Das ist so, daran kann man nichts ändern&#8220;, sagte jüngst auf einer Fahrt von Hamburg nach Düsseldorf eine Zugbegleiterin als ich sie fragte, warum es im Wagen wieder so erbärmlich nach verbrannten Bremsen stinkt. Anwohner hätten sich über das starke Quietschen beschwert, worauf man die Wagons vor zwei Jahren umgerüstet hätte &#8211; nun stinken sie bei jedem etwas stärkeren Bremsvorgang wie ein LKW dessen Bremsen sich festgefressen haben. </p>
<p>Aber keine Angst: Das ist alles völlig harmlos, wie eine Anfrage bei der Bahn ergab (die übrigens sehr schnell reagiert hat):</p>
<p><em>Erlauben Sie uns bitte den Hinweis, dass organische Bremsbeläge, wie sie überwiegend in Schienenfahrzeugen eingesetzt werden, aus Metallfasern und Füllstoffen (kein Asbest)  bestehen, die mit einer Kautschuk-Kunstharzbindung miteinander verbunden werden. Diese Mischung wird auf Trägerbleche aus Metall aufgebracht und anschließend in Öfen gehärtet. Bei der Aushärtung kommen auch schwefelhaltige Vernetzungshilfsmittel zum Einsatz. </p>
<p>Beim Bremsvorgang werden geringe Mengen dieser Schwefel enthaltenden und damit geruchsbildenden Produkte freigesetzt. Gerne weisen wir Sie darauf hin, dass dieser Geruch schon in geringster Konzentration wahrgenommen wird, gesundheitlich aber völlig unbedenklich ist.</em></p>
<p>Na dann.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/navigarenecesseest.wordpress.com/229/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/navigarenecesseest.wordpress.com/229/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/navigarenecesseest.wordpress.com/229/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/navigarenecesseest.wordpress.com/229/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/navigarenecesseest.wordpress.com/229/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/navigarenecesseest.wordpress.com/229/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/navigarenecesseest.wordpress.com/229/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/navigarenecesseest.wordpress.com/229/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/navigarenecesseest.wordpress.com/229/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/navigarenecesseest.wordpress.com/229/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/navigarenecesseest.wordpress.com/229/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/navigarenecesseest.wordpress.com/229/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/navigarenecesseest.wordpress.com/229/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/navigarenecesseest.wordpress.com/229/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=229&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>E-Autos haben keinen Tank</title>
		<link>http://navigarenecesseest.wordpress.com/2009/07/06/e-autos-haben-keinen-tank/</link>
		<comments>http://navigarenecesseest.wordpress.com/2009/07/06/e-autos-haben-keinen-tank/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 11:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>

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		<description><![CDATA[Elektroautos sind groß in Mode: Bei den Herstellern, in den Medien und vielleicht auch bald bei den Kunden. Durch eine gefühlvolle PR sollen die Autofahrer auf den Kauf eines E-Mobils vorbereitet werden. Die Botschaft: Du Autofahrer mußt auf nichts verzichten. Dein Auto hat sogar noch so etwas wie einen Tank, da kannst du wie bisher [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=224&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Elektroautos sind groß in Mode: Bei den Herstellern, in den Medien und vielleicht auch bald bei den Kunden. Durch eine gefühlvolle PR sollen die Autofahrer auf den Kauf eines E-Mobils vorbereitet werden. Die Botschaft: Du Autofahrer mußt auf nichts verzichten. Dein Auto hat sogar noch so etwas wie einen Tank, da kannst du wie bisher den Tankrüssel reinstecken. </p>
<p>An das Paradigma vom steten Wechsel aus &#8216;Fahren &#8211; Tanken – Fahren&#8217; klammern sich Verbraucher, Industrie und Berichterstatter. Denn wann immer eines dieser neuartigen Wundervehikel abgebildet wird, steht es irgendwo und wird aufge<del datetime="2009-07-06T11:13:27+00:00">tankt</del>laden. Dabei ist dort wo sonst der Tankschlauch steckt, ein Kabel angeschlossen. </p>
<p>Das zeigt, wie schwer es uns fällt, nach etwas mehr als 100 Jahren Automobilgeschichte, in neuen Kategorien zu denken und das bestehende Autokonzept in Frage zu stellen. E-Autos zum Auftanken an einer Tankstelle oder zu Hause sind so sinnvoll wie eine Elektrolokomotive mit Kohletender. </p>
<div id="attachment_225" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img src="http://navigarenecesseest.files.wordpress.com/2009/07/zapfpistole.jpg?w=510&#038;h=286" alt="Auslaufmodell Zapfpistole" title="Auslaufmodell Zapfpistole" width="510" height="286" class="size-full wp-image-225" /><p class="wp-caption-text">Auslaufmodell Zapfpistole</p></div>
<p>Der einzige, der das Konzept Auto mit E-Motor konsequent gedacht hat ist Shai Agassi. In seinem Modell wird Mobilität zum Service. Wir können Fortbewegung buchen, so wie wir heute bei unserem Mobilfunkanbieter Kommunikation kaufen. Das Auto gibt es vielleicht sogar gratis dazu. Und Batterien werden nicht aufgetankt, sondern einfach an passenden Stationen innerhalb von Sekunden gewechselt. </p>
<p>Für dieses Konzept <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,514256,00.html">wirbt er Agassi schon seit einiger Zeit</a>. Doch die Entwicklung in Sachen Auto wird bei uns leider in die falsche Richtung getrieben, weil eine konsequente Verkehrspolitik die bestehenden Strukturen aus Autokonzernen und Ölindustrie gefährden würden. Wir als Verbraucher sollen daher am Bild der Benzinkutsche festhalten und sehen aus diesem Grund immer E-Autos mit Tankrüssel in den Medien. Allein die unglückliche Abwrackprämie wird Innovation in diesem Bereich auf Jahre verhindern. Statt mit diesem Geld neue Mobilitätskonzepte zu fördern, setzten wir weiter auf die Überholte Technologie des Verbrennungsmotors. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/navigarenecesseest.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/navigarenecesseest.wordpress.com/224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/navigarenecesseest.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/navigarenecesseest.wordpress.com/224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/navigarenecesseest.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/navigarenecesseest.wordpress.com/224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/navigarenecesseest.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/navigarenecesseest.wordpress.com/224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/navigarenecesseest.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/navigarenecesseest.wordpress.com/224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/navigarenecesseest.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/navigarenecesseest.wordpress.com/224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/navigarenecesseest.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/navigarenecesseest.wordpress.com/224/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=224&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<media:content url="http://navigarenecesseest.files.wordpress.com/2009/07/zapfpistole.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Auslaufmodell Zapfpistole</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Exklusiv: „The Indian Feeling“ – Bahn mit neuem Service</title>
		<link>http://navigarenecesseest.wordpress.com/2009/07/04/exklusiv-%e2%80%9ethe-indian-feeling%e2%80%9c-%e2%80%93-bahn-mit-neuem-service/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 10:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn will mit einem neuen Service unter der Bezeichnng „The Indian Feeling“ wieder mehr Reisende in ihre alten IC-Züge locken. Ab sofort dürfen Passagiere in den Monaten Mai bis September auch auf dem Dach der Wagons mitfahren. Dazu wurden in den letzten Wochen neben den Türen spezielle Trittleitern angebracht und die Dächer mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=218&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bahn will mit einem neuen Service unter der Bezeichnng „The Indian Feeling“ wieder mehr Reisende in ihre alten IC-Züge locken. Ab sofort dürfen Passagiere in den Monaten Mai bis September auch auf dem Dach der Wagons mitfahren. Dazu wurden in den letzten Wochen neben den Türen spezielle Trittleitern angebracht und die Dächer mit Haltegriffen versehen. </p>
<p>Nach eigenen Angaben will die Bahn ihren Kunden die Faszination von Bahnreisen auf dem indischen Subkontinent vermitteln. </p>
<p>Ein Sprecher der Bahn bestätigte gegenüber diesem Blog: „Wir möchten unseren Kunden ein attraktives und günstiges Angebot machen. Unsere IC-Züge fahren so langsam, dass das Mitfahren auf dem Dach vollkommen ungefährlich ist“, sagt Hermann Mähdorn. </p>
<p>Die Fahrgäste hätten sogar einen deutlich erhöhten Reisekomfort gegenüber den Mitreisenden im Abteil. „Auf dem Dach herrscht stets ein angenehmes Klima“, erklärt Mähdorn. Auch von den beim IC stets übel stinkenden Bremsen bekomme man nichts mit. Außerdem böte das Fahren auf dem Dach einen natürlich Schutz vor Vieltelefonierern. </p>
<p>Bei Regen sollen Planen aus den Altbeständen der NVA an die Dachpassagiere ausgegeben werden. Das Angebot gilt nur für Inhaber einer Bahncard, die schon Bahncomfortpunkte gesammelt haben. „Wir müssen dieses attraktive Angebot limitieren, weil die Nachfrage einfach zu groß ist,“ sagt der Sprecher. Das hätte die Marktforschung ergeben. </p>
<p>Bahnexperten vermuten jedoch, dass die Bahn mit dem Angebot „Indian Feeling“ nur von dem Umstand ablenken will, dass sie einfach nicht mehr über genug rollfähige Wagons verfügt, um in den Ferienmonaten allen Passagieren einen Sitzplatz anbieten zu können. „Da aber sowieso nur noch Menschen aus der unteren Einkommensgruppe die Bahn nutzen, ist das Angebot aus Sicht der Bahn konsequent“, meint Peter Bremser, Vorstand des Fahrgastverbandes Froh-Bahn. </p>
<p>Auch das Bundesverkehrsministerium äußerte sich positiv. „Wir hatten bereits über eine Abwrackprämie für Wagons unterhalten, dieses Thema ist mit „Indian Feeling“ aber nun glücklicherweise vom Tisch. Wir werden uns weiter voll auf die Autoindustrie konzentrieren“, sagt Ferdinand Päich, Sprecher im Bundesverkehrsministerium. </p>
<p>Buchen kann man &#8222;Indian Feeling&#8220; <a href="http://www.bahn.de/p/view/index.shtml">hier</a>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/navigarenecesseest.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/navigarenecesseest.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/navigarenecesseest.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/navigarenecesseest.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/navigarenecesseest.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/navigarenecesseest.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/navigarenecesseest.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/navigarenecesseest.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/navigarenecesseest.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/navigarenecesseest.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/navigarenecesseest.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/navigarenecesseest.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/navigarenecesseest.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/navigarenecesseest.wordpress.com/218/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=218&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Als ich mal neben Hubert Burda saß</title>
		<link>http://navigarenecesseest.wordpress.com/2009/07/01/wie-ich-mal-neben-hubert-burda-sas/</link>
		<comments>http://navigarenecesseest.wordpress.com/2009/07/01/wie-ich-mal-neben-hubert-burda-sas/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 11:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schön, das Netz hat eine neue, alte Debatte. Denn wenn Hubert Burda quasi ex cathedra spricht, dann ist das für die Branche immer noch ein Grund zuzuhören. Auf seinen Text in der FAZ (&#8222;Wir werden schleichend enteignet&#8220;) gab es daher zwangsläufig viele und heftige Reaktionen. Eigentlich ist es müßig, die Diskussion: &#8222;Die (guten) Verlage [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=204&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schön, das Netz hat eine neue, alte Debatte. Denn wenn Hubert Burda quasi ex cathedra spricht, dann ist das für die Branche immer noch ein Grund zuzuhören. Auf seinen Text in der FAZ (<a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5A9CAF508685453EB782013BE79E9C91~ATpl~Ecommon~Scontent.html">&#8222;Wir werden schleichend enteignet&#8220;</a>) gab es daher zwangsläufig viele und heftige Reaktionen. </p>
<p>Eigentlich ist es müßig, die Diskussion: &#8222;Die (guten) Verlage und das (böse) Netz&#8220; immer wieder aufs Neue zu führen. Denn es gibt weder neue Argumente noch andere Lösungen. Doch man sollte vorsichtig sein. Denn Burda wollte natürlich nicht die Menschen im Netz erreichen, die sich jetzt an ihm und seinen Argumenten abarbeiten (<a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2009/07/denkfehler.html">Martin Oetting</a>, <a href="http://medialdigital.de/2009/06/30/dann-boykottiert-doch-google/">Ulrike Langer</a> und viele andere). Seine Adressaten sind seine Leute im VDZ und in der Politik. </p>
<p>Deren Aufmerksamkeit bekommt man nämlich am besten über einen <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5A9CAF508685453EB782013BE79E9C91~ATpl~Ecommon~Scontent.html">schönen großen Artikel in der Faz</a>. Ich halte Hubert Burda aber für viel zu schlau, als dass er blauäugig mal eben unüberlegt einen feuilletonistischen Meinungsbeitrag ohne Ziel und Zweck abdrucken lässt. Schließlich ist er erfolgreicher Unternehmer und möchte das auch bleiben.</p>
<p>Der Text ist daher ein einziger Appell an die Politik, erneut Partei für die Verleger zu ergreifen. Das hat schon bei der Breitseite gegen die Onlineaktivitäten des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks sehr gut funktioniert. Mit dem Ergebnis des jetzt in Kraft getretenen 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrages und der Einführung von so lustigen Begriffen wie „presseähnliches Erzeugnis“ (s.u.).</p>
<p>Hubert Burda weiß es besser, denn als <a href="http://www.dld-conference.com/speakers05.php">2005 der erste DLD</a> stattfand (damals noch Digital Lifestyle Day), da wollte es der Zufall, dass ich im Veranstaltungssaal von Schloss Nymphenburg in München direkt neben dem Verleger saß. Und so bekam ich unmittelbar mit, wie sich Burda den neuen Medien nähert: In dem er Hof hält und einfach alle Trendsetter nach München lädt und sich persönlich von der Szene die Ideen präsentieren und sich inspirieren lässt. Burda saß und sitzt dabei immer in der ersten Reihe. Damals schrieb er alles in ein mit seinen Initialen geprägtes Büchlein, notierte zum Beispiel was Caterina Fake über das noch junge Angeobt Flickr zu erzählen hatte.</p>
<p>Burda kennt sie wirklich alle und die Top-Gründer zählen heute zu seinen persönlichen Kontakten, angefangen von Yossi Vardi (Gründer mult. und ICQ-Erfinder) über Marissa Mayer (Google) bis hin zu Esther Dyson (ED Venture).</p>
<p>Der <a href="http://www.dld-conference.com/">DLD </a>ist heute die angesagteste Konferenz in Deutsch-Digitalien, mittlerweile firmierend als: <em>Digital, Life, Design, an inspiring community for the 21st century which features digital innovation, science and culture and brings together thought leaders, creators, entrepreneurs and investors from Europe, the Middle-East, the Americas and Asia.</em></p>
<p>Viele waren in diesem Jahr übringes sehr sauer, dass sie aufgrund der reduzierten Teilnehmerzahl nicht in die Kardinal Faulhaber Straße kommen durften. Niemand kann mir darum erzählen, Burda habe keine Ahnung vom Web. Zumal 2009 auch viel vom Journalismus gesprochen wurde und Jeff Jarvis sogar sein neues Buch verteilen durfte. Schließlich hat Burda zusätzlich noch einen Haufen guter Berater und Insider um sich geschaart, die sich, wenn sie nicht gerade den DLD organisieren, jede Konferenz der Welt zum Thema anhören wie man auf <a href="http://twitter.com/heiko">Twitter ja leicht nachvollziehen kann</a>. </p>
<p>Wieso also dann diese Reaktion, dieser Text? Eine Antwort darauf bewegt sich natürlich im Bereich der Spekulation. Entweder er hat, seit es den DLD gibt, wirklich nichts dazu gelernt, was ich nicht glaube. Oder die Zeit der traditionellen Verlage ist tatsächlich vorbei und Burda spricht mehr für den VDZ als für sich die Abschiedsworte. Der Versuch jedenfalls, das tradierte Geschäftsmodell von analog auf digital umzusetzen sonst aber so weiterzumachen wie bisher ist gescheitert.</p>
<p>Ich halte dabei die Standesorganisationen VDZ und BDZV für relativ unglücklich agierende Vereine, weil sie aus meiner Kenntnis heraus immer auf Abwehr eingestellt waren und nie selbst in die Innovationsoffensive gegangen sind. Stattdessen versucht man dort mit aller Macht statt der Inhalte den Vetriebsweg auf Papier zu schützen, weil sich Anzeigen nun mal nur auf Papier drucken lassen. Nebenbei sollten dazu auch den Begriffen aus der Printwelt im Web Gültigkeit verschafft werden. Das mündet dann in der kruden Idee, journalistische Inhalte im Web als presseähnliche Erzeugnisse zu bezeichnen.</p>
<p>Jetzt wieder nach dem Staat zu rufen, ist nur ein Zeichen für den Beginn des letzten Gefechts. Ich würde stattdessen gerne mal einen Text von Hubert Burda mit dem Thema lesen: „Was ich auf dem DLD gelernt habe“ und freue mich schon auf den DLD 2010. Ich hoffe, dass ich teilnehmen darf. Und vielleicht sitze ich ja wieder neben Hubert Burda persönlich. Dann werde ich mal versuchen, in sein Notizbuch zu spinksen (und anschließen hier berichten</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/navigarenecesseest.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/navigarenecesseest.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/navigarenecesseest.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/navigarenecesseest.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/navigarenecesseest.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/navigarenecesseest.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/navigarenecesseest.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/navigarenecesseest.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/navigarenecesseest.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/navigarenecesseest.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/navigarenecesseest.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/navigarenecesseest.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/navigarenecesseest.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/navigarenecesseest.wordpress.com/204/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=204&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Wahrheit über die Probleme von Quelle</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 13:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum steht das Versandhaus Quelle kurz vor der Pleite? Weil es einen Katalog drucken will! Der Quelle-Katalog war damals bei meinen Eltern immer so etwas wie der Shoppinganteil des Internets: Da lag er dann, ausgedruckt auf dem Küchentisch. Man konnte darin surfen, blättern, sich die Sachen anschauen, die man gerne einmal hätte. Vom neuen Polstersessel [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=199&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum steht das Versandhaus Quelle kurz vor der Pleite? Weil es einen Katalog drucken will! Der Quelle-Katalog war damals bei meinen Eltern immer so etwas wie der Shoppinganteil des Internets: Da lag er dann, ausgedruckt auf dem Küchentisch. Man konnte darin surfen, blättern, sich die Sachen anschauen, die man gerne einmal hätte. Vom neuen Polstersessel über die Privilleg Waschmaschine bis zum ersten eigenen Farbfernseher oder den Staubsauger.</p>
<div id="attachment_200" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img src="http://navigarenecesseest.files.wordpress.com/2009/06/staub.jpg?w=510&#038;h=286" alt="Miele Staubsauger von Quelle, vermutlich 1981" title="Miele Staubsauger von Quelle, vermutlich 1981" width="510" height="286" class="size-full wp-image-200" /><p class="wp-caption-text">Miele Staubsauger von Quelle, vermutlich 1981</p></div>
<p>Der Katalog war dick, sehr dick. Genau wie das Web heute beinhaltete er das zu seiner Zeit denkbare Warenuniversum. Den Duft der frisch gedruckten Seiten habe ich als Kind inhaliert, um dann immer studenlang in den Kapiteln über Fahrräder und Unterhaltungselektronik zu blättern. Meinen ersten Schaub-Lorenz-Cassettenrekorder durfte ich dort bestellen und habe ihn dann Weihnachten bekommen.</p>
<p>Der Quelle-Katalog hatte übrigens damit genau die Sinnlichkeit der Nutzung, die die Macher von Tageszeitungen auch von ihrem Produkt annehmen und er funktioniert trotzdem nicht mehr. Weil mittlerweile das denkbare Warenuniversum im Netz eben unendlich ist und die Zusammenstellung des Katologes eine Begrenzung, die kein Kunde mehr akzeptiert. Eben genau wie bei den Nachrichten.</p>
<p>Wir hatten immer viele Produkte von Quelle, von der Waschmaschine angefangen bis hin zum Staubsauger. Und der funktioniert immer noch &#8211; nach 28 Jahren! So eine Qualität gibt es heute gar nicht mehr. Ich werde ihn weiter in Ehren halten als Erinnerung an den Quellekatalog mit seinem herrlichen Duft. Da kann das Web wirklich noch nicht mithalten. Aber der Duft alleine rechtfertigt nicht mehr seine Herstellung.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/navigarenecesseest.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/navigarenecesseest.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/navigarenecesseest.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/navigarenecesseest.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/navigarenecesseest.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/navigarenecesseest.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/navigarenecesseest.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/navigarenecesseest.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/navigarenecesseest.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/navigarenecesseest.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/navigarenecesseest.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/navigarenecesseest.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/navigarenecesseest.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/navigarenecesseest.wordpress.com/199/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=199&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Google Wave: Die Idee ist fast 50 Jahre alt</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 12:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius01</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man mag es kaum glauben aber die Grundidee hinter Google Wave ist mehr als 40 Jahre alt. Denn 1967 machte sich Ted Nelson daran, auf Basis des vom ihm erdachten Hypertext-Systems, unter dem Namen Xanadu eine allumfassende Bibliothek des Weltwissens zu entwickeln. Kern von Xanadu war ein ausgeklügeltes Dokumentenmanagementsystem. Erst kürzlich machte mich @sixtus auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=183&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag es kaum glauben aber die Grundidee hinter Google Wave ist mehr als 40 Jahre alt. Denn  1967 machte sich Ted Nelson daran, auf Basis des vom ihm erdachten Hypertext-Systems, unter dem Namen Xanadu eine allumfassende Bibliothek des Weltwissens zu entwickeln. Kern von Xanadu war ein ausgeklügeltes Dokumentenmanagementsystem.</p>
<p>Erst kürzlich machte mich <a href="http://twitter.com/sixtus">@sixtus</a> auf Xanadu aufmerksam und empfahl mir einen <a href="http://www.wired.com/wired/archive/3.06/xanadu.html">Wired-Artikel aus dem Jahre 1995</a> zur Lektüre. Zufällig schaute ich mir gleichzeitig noch die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=v_UyVmITiYQ">Wave-Präsentation auf Youtube</a> an, und plötzlich war es so, als würde der Wired-Text genau das beschreiben, was bei Wave realisiert wurde:</p>
<blockquote><p>
Xanadu could (also) provide a tool for rational discussion and decision making among very large groups. In the Xanadu docuverse, an assertion could always be followed back to its original source. An idea would never become detached from its author. Public discussion on important issues would move forward logically, rather than merely swirling ineffectively through eddies of rhetoric. In fact, any reader could, by creating and following links, freeze the chaotic flow of knowledge and grasp the lines of connection and influence. </p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Projekt_Xanadu">In der Wikipedia heißt es dazu:</a> </p>
<blockquote><p>Wie das World Wide Web war Xanadu als dezentrales Speichersystem für Dokumente gedacht. Jedes Dokument in Nelsons Hypertext-Raum sollte eine absolut eindeutige Adresse (unabhängig vom Speicherort) besitzen. Innerhalb des Dokuments sollten selbst einzelne Zeichen direkt von anderswo adressierbar sein. Dokumente stellte sich Nelson als unlöschbare Einträge in einer globalen Datenbank vor. Man konnte zwar, so die Idee, eine neue Version veröffentlichen, doch die alte Version des gleichen Dokuments blieb verfügbar, und Unterschiede zwischen zwei Versionen ließen sich auf einfache Weise sichtbar machen. Zusammengehörende Dokumente sollten in parallelen Fenstern, so genannten transpointing Windows, samt den Verbindungen dazwischen angezeigt werden. </p></blockquote>
<blockquote><p>Verweise sollten bidirektional sein; wenn man eine Seite in Xanadu betrachtete, sollte man also auch sehen, welche anderen Seiten auf diese Seite verwiesen. Anstelle des im Web üblichen &#8222;Copy &amp; Paste&#8220;, des einfachen Kopierens von Inhalten, sollten die Adressen von Inhalten an der Stelle, an der man sie benutzt, eingefügt werden. Wenn man also z. B. ein Buch zitiert, würde man einfach die Adresse (also die global eindeutige Nummer des Buches sowie die Zahl der zu zitierenden Zeichen) an der entsprechenden Stelle einfügen, nicht den Zitattext selbst (sog. Transklusion). Der Client (das Xanadu-Äquivalent zum Webbrowser) würde die entsprechenden Daten dann an der richtigen Stelle einfügen. </p></blockquote>
<p>In mancher Hinsicht gingen bzw. gehen Ideen von Xanadu weit über das hinaus, was später durch das Internet realisiert wurde. Beispielsweise beinhaltete Xanadu ein Rechtemanagement, dass es ermöglichen sollte, Autoren bei der Nutzung ihrer Werke durch andere automatisch zu vergüten. </p>
<p>Und damit wird auch deutlich, welches Potential noch in Wave steckt. Wenn es so funktioniert, wie es sich die Entwickler vorstellen, lässt sich Wave um viele Module erweitern, wie eben ein Rechtemanagement.</p>
<p>Ted Nelsen war ein Visionär, der rund 30 Jahre an der Verwirklichung seines Traum zusammen mit anderen gearbeitet hat und aus verschiedenen Gründen gescheitert ist. Der Wired-Text ist wirklich lesenswert. Spannend ist nun, dass Google sich bewußt oder unbewußt eben genau diese Ideen zu nutze macht und es schafft, über die bestehende Systematik des Webs hinauszudenken. Während andere, wie Microsoft mit seinem Projekt Bing, im bestehenden Rahmen bleibt und Anwendungen für das Web erfindet, baut Google das Web ein Stück weit neu (Über die Vor- und Nachteile muss man sich dann noch gesondert unterhalten).</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/navigarenecesseest.wordpress.com/183/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/navigarenecesseest.wordpress.com/183/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/navigarenecesseest.wordpress.com/183/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/navigarenecesseest.wordpress.com/183/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/navigarenecesseest.wordpress.com/183/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/navigarenecesseest.wordpress.com/183/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/navigarenecesseest.wordpress.com/183/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/navigarenecesseest.wordpress.com/183/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/navigarenecesseest.wordpress.com/183/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/navigarenecesseest.wordpress.com/183/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/navigarenecesseest.wordpress.com/183/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/navigarenecesseest.wordpress.com/183/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/navigarenecesseest.wordpress.com/183/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/navigarenecesseest.wordpress.com/183/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=navigarenecesseest.wordpress.com&amp;blog=4499848&amp;post=183&amp;subd=navigarenecesseest&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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