Leben


Wenn man häufiger mit dem Rennrad durch die Gegend gondelt, wobei man zwangsläufig die Straße vor sich und den rechten Straßen fest im Visier hat, so kommt man nach und nach zu dem Schluss: In nicht allzu langer Zeit wird die gesamt Erdoberfläche von Fast-Food-Verpackungsresten in einer gleichmäßig, 25 cm dicken Schicht bedeckt sein. Ein hoher Prozentsatz wird dabei aus alten McDonalds-Verpackungen bestehen, gefolgt von leeren Zigarettenschachteln, Kamps-Brötchentüten und Pizzakartons.

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Bis es soweit ist, kann man sehr gut anhand der Dichte des Verpackungsmüll die Entfernung zum nächsten McDonalds abschätzen. Mittlerweile kann ich das auf 10m genau. Wobei es selbst im tiefsten Bergischen Land keine McDonalds-Verpackungsfreie-Zone mehr gibt, obwohl hier noch nicht in jedem Weiler eine Filiale steht.

Warum fahren die Fast-Food-Verspeiser eigentlich so weite Strecken mit dem Müll im Auto? Oder essen sie Burger und Fritten kalt und werfen die Schachteln dann aus dem Fenster? Interessanterweise gibt es so gut wie keine Burger-King-Reste am Straßenrand. Haben die Kunden der Konkurrenz etwa noch einen Funken Esskultur behalten und verspeisen ihre Brötchen-Buletten noch am Tisch im „Restaurant“.

Verpackungen sind Markenbotschafter und Werbeträger und die verrottenden McDonalds-Reste sind ein Sinnbild für die verrottende Esskultur. Erst kam das Essen mit den Fingern, dann folgten die Drive-Ins. Hört sich pathetisch an, ist aber so.

PS:
Ob Frau Klum und die Top-Models ihre Chickenburger auch im Auto essen?

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Die Chinesen haben es geschafft. Haben uns eingelullt, überzeugt, begeistert, gleichgeschaltet. Sie haben wie geplant die meisten Medaillen gewonnen und die perfekten Spiele auf die Beine gestellt. Die Inszenierung war sogar so perfekt, dass sie mit ihrem gescheiterten 110m-Hürdenstar Liu Xiang auch noch einen gescheiterten Helden im Programm hatten. Ganz schön menschlich.

Ein perfektes Programm also, das rund um den Globus in Million Sendeminuten verbreitet wurden. Die Milliarden für die Vorbereitung waren aus Sicht Chinas optimal investiert.

Und wo waren die kritschen Sportler und renitenten Politiker, die sich im Vorfeld so künstlich aufgeregt haben. Sie waren nicht im Bild, sie waren nicht da, es gab sie gar nicht. Mehr Jubel war selten und wir gönnen es den Chinesen doch auch!?

Die Bösen sind schließlich die anderen. Die Russen z.B., die mit dem Krieg in Georgien für die einzigen Negaitvschlagzeilen während der letzten zwei Wochen gesorgt haben.

Und Tibet? Wieviel Medaillen haben die eigentlich geholt?

Wir leben in merkwürdigen schlimmen Zeiten: Wir lassen uns von sog. Dienstleistern wie der Bahn oder Post entmündigen und uns zu Sklaven ihrer Automaten machen und zahlen sogar noch dafür. Wir lassen uns in unserer Intelligenz von ihren Automatendesignern erniedrigen und sind nicht mehr in der Lage, selbständig eine Fahrkarte am Bahnhof zu kaufen. Wir passen uns dem Automaten an oder versagen!

Deshalb nehmen uns freundliche Bahnbedienstete an die Hand und führen uns durch die Menüs ihrer blechernen, sprachlosen Kisten. Und wer dennoch Angst hat, am Automaten zu scheitern, der kann jetzt einen Kurs bei der Volkshochschule Dortmund in Bahnkartenautomatenbedienung belegen. Wir kommen ohne diese Hilfe sonst nicht mehr von A nach B. Unfassbar!


Automatenschulung Deutsche Bahn
Auf vielen Bahnhöfen und Bahnstationen besteht keine Möglichkeit mehr, die Fahrkarten am Schalter zu erwerben oder eine persönliche Auskunft über Zugverbindungen zu erhalten. Auch wenn die Fahrkartenschalter nachts oder an Feiertagen geschlossen sind, ist man auf Automaten angewiesen. Nicht nur diejenigen, die der modernen Technik eher skeptisch gegenüber stehen, auch in der Regel technisch versierte Bahnreisende verzweifeln häufig bei der Bedienung des Automaten – besonders dann, wenn noch Zeitdruck dazu kommt. Man gerät dann schnell in Hektik: Welche Taste ist zu drücken? Wie komme ich am besten von Dortmund nach Lünen? Wann fährt der nächste Zug von Köln nach Düsseldorf? Wie kaufe ich eine Verbund-Monatskarte?

Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen der neue VHS-Kurs. Er bietet die beste Gelegenheit, zusammen mit einem Experten am Automaten zu trainieren: unterschiedliche Tarife, Strecken, Vergünstigungen können eingegeben werden, wenn man weiß, wie. Nach dem Kurs sind Sie in der Lage, das Beste aus dem Automaten „herauszuholen“, Fahrkarten schnell und unkompliziert auszudrucken, sich die günstigsten Zugverbindungen anzeigen zu lassen und Platzreservierungen vorzunehmen. Nah- und Fernverkehrsautomaten werden für Sie dann keine Geheimnisse mehr sein!

Der Referent, Dirk Haferkemper, ist Empfangschef im Reisezentrum Dortmund Hbf. Wir treffen uns mit ihm zu Beginn des Kurses im Gebäude der Volkshochschule, Hansastr. 2-4 und werden uns nach einigen einführenden Erläuterungen zu Fuß zum Hauptbahnhof begeben, um direkt am DB Automaten die frisch erworbenen Kenntnisse in der Praxis zu testen.

Automatenkauf ist Demütigung und psychische Gewalt. Wer nicht so funktioniert, wie es der Automat verlangt, wird als der einsamste Mensch vor der Kiste stehen und Gewaltphantasien in sich aufsteigen fühlen, weil er körperlich spürt, wie er versagt hat.

Automatenkommunikation ist nicht interaktiv, wer das vielleicht meint. Der Automat reagiert nie auf uns, nur wir reagieren auf den Automaten und deshalb ist der Umgang mit Automaten eine Diktatur der Maschine über den Menschen

Wehret den Anfängen, lasst euch nicht zu Plugins eines Fahrkartenautomaten machen, sonst dürft ihr bald noch die Kurse: Paketstation, Lufthansa-Checkin und Telekom-Call-Center machen, um überhaupt noch im Leben klar zu kommen. Verlangt echte Menschen, seid stolz auf die wichtigste Errungenschaft des Menschen – die Sprache! Kommuniziert, redet, sprecht, verweigert den Maschinen den Gehorsam!

Hinweis gefunden bei: leralle

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